Guildo: Man muss Bock auf das Studium haben


AntwortenAntwort schreibenGuildo-News-ArchivGuildo-News

Geschrieben von sixties am 19. Oktober 2001 um 19:20:

Der "Meister" signierte auch Bäuche

Guildo Horn der Star beimTag "Rund ums Studium" an der TH - Infos aus erster Hand

von Björn Gürtler (Text) und Andreas Schmitter (Fotos)

Aachen. 30 Jahre finanzielle Unterstützung für Studenten durch den Staat - und Guildo Horn, der "Meister", ließ es sich nicht nehmen, persönlich in Aachen zu gratulieren. Bei Nussecken und Freibier signierte der Botschafter des neuen BAföG unzählige Autogrammkarten, Oberarme und sogar Bäuche, die wahrscheinlich ab jetzt nicht mehr gewaschen werden...
Ein Geburtstagsständchen von drei jungen Herren ließ er ebenfalls über sich ergehen, auch wenn sein Kommentar nicht schmeichelhaft ausfiel: "Das war ja fürcherlich".
Doch bei Einzelheiten zur Rückzahlung oder anderen Fragen rund ums studentische Geld zeigte sich der ehemalige BAföG-Empfänger sehr gut informiert und geduldig. "Für mich hat es viele Vorteile gehabt. Ich hatte von zu Hause nicht viel Kohle", gesteht der Halbwaise. Im Gegensatz zu früheren Fällen muss man heute nicht mehr das ganze Geld - wie bei einem Darlehen - zurückzahlen. Bei 20 000 Mark ist die Obergrenze. Und dieses Geld muss auch nicht sofort bezahlt werden, sondern man hat fünf Jahre Zeit, ergänzte Manfred Bürgerhausen, Leiter des zuständigen Amtes beim Studentenwerk. Er rät, sich auf jeden Fall zu informieren, ob man BAföG bekommen kann oder nicht.
Mann sollte aber "unbedingt Bock haben zu studieren", riet Horn, "sonst bringt das gar nichts". Und den hatte der Sänger offensichtlich: 14 Semester brauchte er, um seinen Abschluss als Musikpädagoge zu erreichen. "Pädagogik ist schwer, darüber musste ich viel nachdenken", meinte der Schlagerstar nicht ohne Augenzwinkern. Nicht lange über ihren Studienplatz nachdenken musste Julia Blanke.
Die 19-jährige Sauerländerin aus Arnsberg ist durch die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) nach Aachen gekommen. "Ich kannte Aachen vorher gar nicht", er- zählt sie und ist erleichtert, dass sie einen Platz im Studentenwohnheim hat. Die Stadt und die Uni gefallen ihr bis jetzt gut. Auch "Bock zu studieren" und eine nicht ganz so weite Anreise hatte Markus Görtz aus Erkelenz. Er will sich in der Disziplin Chemie probieren, seit der Schule eine Leidenschaft.
Noch pendelt der 20-Jährige hin und her, doch dies soll kein Dauerzustand sein. "Die Stadt ist relativ schön, aber groß", meint er. Doch Dank der guten Organisation und Betreuung durch die Tutoren überschaubar.
Luise Ruiz-Holst und Alexandra Ottong haben schon wichtige Dinge von ihren Tutoren gelernt und fühlen sich gut beraten: welche Prüfungen auf sie zukommen, wie man eine Wohnung findet, welche Kneipen gut sind.
Die beiden 19-Jährigen wirken auch dem Vorurteil entgegen, Maschinenbau studierten hier eh nur Männer, denn sie haben sich wegen der vielen Auswahlmöglichkeiten und des "super Rufs" der Fakultät für diesen Studiengang eingeschrieben. Magdalena Krawczyk und Andre Brosig mussten sich nach der Jagd auf ein Autogramm des Meisters, das sie sich auf ein rohes Ei hatten geben lassen, erst einmal erholen. Die angehenden Informatiker hatten schon in der Schule Interesse für das Fach, "außerdem hat man damit später gute Chancen".

Quelle: Aachener Zeitung vom 17.10.2001



Antworten:



Antwort schreiben

Name:

E-Mail:

Thema:

Kommentar:

Deine Homepage-URL:

Titel des Links:

URL eines Bildes (freiwillig):

ACHTUNG: bitte folgende Zeichenfolge in das nachfolgende Feld eintragen, da ansonsten kein Eintrag erfolgt!

Nur 1 mal klicken!


AntwortenAntwort schreibenGuildo-News-ArchivGuildo-News