Promotion-CD aus dem Jahr 2002

EMI Electrola GmbH

      1. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern 3.14

      2. Käpt’n Horn (Flying Through The Air) 3.17
      Komponist: Smith, M. de Angelis und G. de Angelis, de Natale, Pedersoli
      deutscher Text: Guildo Horn, Schrader XXL
      Verlag: West Edizioni Musicali / BMG Ricordi SpA (Arabella Musikverlag GmbH)

      3. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern (Schellackversion) 3.13

      4. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern (Karaokeversion) 3:15

      Titel 1, 3 und 4:
      Komponist: Michael Jary
      Text: Bruno Balz
      Verlag: Wiener Boheme Verlag

      Produziert, gemischt und gemastert von Jeo Park im JeoPark Studio
      Aufgenommen und co-produziert von Guildo Horn und August Schrader in Schraders Hörbar xxl

      Foto: Peter Böttcher
      Artdirector: susanne ruland, Creative Management
      Artwork: pecher und soiron
       

Unsere Rezension

Ein runderneuerter Guildo Horn
oder
"Käpt'n Horn" und "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern"

Diese Songs hatten uns schon bei den Weihnachtskonzerten im Dezember wirklich gut gefallen.
"Käptn Horn" ist ein poppiger Song der mit ultracoolem laidback Sound eine Menge guter Laune verbreitet. Nicht nur die Musik ist liebevoll mit feinen Details (Danke Schradi für die wunderbaren Akkustik-Gitarren-Licks im Hintergrund) gespickt, auch die Stimme kommt supergut rüber, wenn auch etwas ungewohnt. Alles in allem ein wirklich absolut gelungenes, groovendes Stück handgemachter Musik.
Das Original "Flying Through the Air" stammt von Oliver Onions (einer "Eintagsfliege") und war Titelsong des Films "Zwei Himmlehunde auf dem Weg zur Hölle" (im Original: Piu forte ragazzi) mit Bud Spencer und Terrence Hill aus dem Jahr 1972.

Bei zwei bis drei Versionen von "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern" sollte für jeden Geschmack was dabei sein. Die erste Fassung ist (wie schon beim Winterfest der Volksmusik gehört) fetzig, poppig, Disco. Vielleicht liegt das an dem Produzenten Jeo Park, der in den letzten Jahren auch bei den Prinzen die Hände am Mischpult hatte. Diese Version geht tierisch ab und ist Guildo's Remineszenz an die Postmoderne. Wir sind halt im 21. Jahrhundert. Wir können uns gut vorstellen, daß dieses Lied in der einen oder anderen Disco gespielt wird und der Jugend Freude bereiten wird.
Die zweite Fassung (Schellack-Version) dieses Liedes ist eher am Original angelehnt. Hier zeigt Guildo sehr deutlich seine komödiantisch-gesanglichen (er bekommt nicht umsonst den 2. Internationalen Schlagerpreis von RPR Zwei in der Rubrik Comedy) Qualitäten. Diese Version erinnert sehr an die Live-Fassungen, die wir in letzter Zeit hören durften.

Auf Festivals - die im Sommer ohne Zweifel stattfinden werden - können wir uns diese Stücke sehr gut als Anheizer vorstellen.

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stand der seiten 10 Apr, 2007