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Unsere Rezension
Ein runderneuerter Guildo Horn oder "Käpt'n Horn" und "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern"
Diese Songs hatten uns schon bei den Weihnachtskonzerten im Dezember wirklich gut gefallen. "Käptn Horn" ist ein poppiger Song der mit ultracoolem laidback Sound eine
Menge guter Laune verbreitet. Nicht nur die Musik ist liebevoll mit feinen Details (Danke Schradi für die wunderbaren Akkustik-Gitarren-Licks im Hintergrund) gespickt, auch die Stimme kommt supergut rüber, wenn auch
etwas ungewohnt. Alles in allem ein wirklich absolut gelungenes, groovendes Stück handgemachter Musik. Das Original "Flying Through the Air" stammt von Oliver Onions (einer "Eintagsfliege")
und war Titelsong des Films "Zwei Himmlehunde auf dem Weg zur Hölle" (im Original: Piu forte ragazzi) mit Bud Spencer und Terrence Hill aus dem Jahr 1972.
Bei zwei bis drei Versionen von "Das
kann doch einen Seemann nicht erschüttern" sollte für jeden Geschmack was dabei sein. Die erste Fassung ist (wie schon beim Winterfest der Volksmusik gehört) fetzig, poppig, Disco. Vielleicht liegt das an dem
Produzenten Jeo Park, der in den letzten Jahren auch bei den Prinzen die Hände am Mischpult hatte. Diese Version geht tierisch ab und ist Guildo's Remineszenz an die Postmoderne. Wir sind halt im 21.
Jahrhundert. Wir können uns gut vorstellen, daß dieses Lied in der einen oder anderen Disco gespielt wird und der Jugend Freude bereiten wird. Die zweite Fassung (Schellack-Version) dieses Liedes ist eher am
Original angelehnt. Hier zeigt Guildo sehr deutlich seine komödiantisch-gesanglichen (er bekommt nicht umsonst den 2. Internationalen Schlagerpreis von RPR Zwei in der Rubrik Comedy) Qualitäten. Diese Version
erinnert sehr an die Live-Fassungen, die wir in letzter Zeit hören durften.
Auf Festivals - die im Sommer ohne Zweifel stattfinden werden - können wir uns diese Stücke sehr gut als Anheizer vorstellen.
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